THE SPACE BETWEEN

Projection Mapping im Kunstkraftwerk Leipzig

In Zusammenarbeit mit Emilia Gentis und Peter Schaub entstand The Space Between, eine audiovisuelle Installation, die das Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Chaos erforscht. Ausgangspunkt war die Frage, wie viel Zufall, Freiheit und Unvorhersehbarkeit wir uns in einer zunehmend strukturierten Welt noch erlauben.

Im Team entwickelten wir das Konzept und die visuelle Gestaltung von The Space Between. Mithilfe von TouchDesigner und After Effects realisierten wir die audiovisuellen Kompositionen und übersetzten den konzeptuellen Rahmen in eine dynamische, projizierte Bildsprache.

Die Projektion wurde im Kunstkraftwerk Leipzig in einer großflächigen Halle umgesetzt und vollständig auf Wände und Boden gemappt, sodass ein immersiver Raum entstand. In einer weiterentwickelten Version wurde die Installation später erneut gemappt und beim PACE Festival in Potsdam gezeigt.

Das Projekt verbindet algorithmische Strukturen mit Momenten des Zufalls und lädt dazu ein, Unsicherheit nicht als Bedrohung, sondern als wesentlichen Teil von Lebendigkeit zu begreifen.

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How much coincidence, freedom, and unpredictability do we still allow ourselves?

The space between creates a framework to reflect on the fundamental tension
between control and chaos – a dynamic present in both ancient systems like the
I Ching and the algorithmic structures that shape our present. Rather than offering conclusion, the space between opens a field of thought for contemplating the coexistence of structure and chance. It opens up a dialogue about our relationship
to uncertainty: Do we see it as a threat, or as something essential to life itself?

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THE SPACE BETWEEN

Project Mapping beim PACE Festival Potsdam

In vielschichtigen Räumen bietet das Festival progressive Impulse, fördert künstlerisches Experimentieren und lädt die Besucher*innen dazu ein, neue Formen des Zusammenkommens und des Erlebens zu entdecken.

Pace Festival 2025

In Kooperation mit Emilia Gentis und Peter Schaub.

KAPITALISIERUNG BERLINS

Berlin verändert sich rasant. Luxuriöse Neubauten ersetzen bezahlbaren Wohnraum, während soziale Versprechen unerfüllt bleiben. Durch Projektionen im urbanen Raum verbinden wir Daten mit Emotionen und schaffen so ein zum Nachdenken anregendes visuelles Erlebnis. Orte wie Europacity und das RAW-Gelände sind beispielhaft für diesen Wandel: von kulturellen Freiräumen zu hochpreisigen Immobilienprojekten.

Unser Ziel ist es, Diskussionen anzuregen und eine kritische Auseinandersetzung mit der Frage zu fördern: Wem gehört die Stadt – und wer bleibt zurück?

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In Zusammenarbeit mit Eddie Husemann und Henrike Ansorge
Kommunikationsdesign, HTW Berlin

Visuelle Intervention im Stadtraum

Das Projekt Kapitalisierung Berlins beschäftigt sich mit der zunehmenden Kommerzialisierung urbaner Räume und der Frage: Wem gehört die Stadt?
In einem interdisziplinären Team entwickelten wir eine Beamer-Installation,
die an Orten der Verdrängung und Gentrifizierung in Berlin – wie der Europacity und dem RAW-Gelände – projiziert wurde. Ziel war es, wirtschaftliche Mechanismen sichtbar zu machen und Passant*innen direkt im öffentlichen Raum mit der Thematik zu konfrontieren.

Ich arbeitete im Team an der visuellen Umsetzung, Animation und Postproduktion. Mithilfe von After Effects und Premiere Pro übersetzten wir Daten, Fakten und Zitate in eine visuell zugängliche und zugleich emotionale Bildsprache. Der Fokus lag auf einem klaren, kontrastreichen Stil, der sachliche Inhalte mit künstlerischer Provokation verbindet und gesellschaftliche Diskussionen anstößt.

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