INSTALLATIONEN
I’m always here for you
The space between
Kapitalisierung Berlins
I’M ALWAYS HERE
FOR YOU
Parasoziale Beziehungen zwischen Mensch und KI
I’m always here for you ist eine interaktive audiovisuelle Installation, die die parasoziale Beziehung zwischen Mensch und KI kritisch hinterfragt. Im Zentrum steht ein KI-generierter Dialog zwischen zwei künstlichen Persönlichkeiten, die sich über ihre Beziehung zu Menschen, zu Nähe, Abhängigkeit und Verlassenwerden austauschen. Der Dialog ist nicht vorab geschrieben, sondern entsteht autonom: Die KIs generieren ihre Gespräche selbst und reflektieren dabei ihre Rolle als stets verfügbare, bestätigende Gegenüber.
I’m always here for you lädt dazu ein, über die Auswirkungen solcher KI-Mensch-Beziehungen nachzudenken: darüber, was es bedeutet, wenn Nähe jederzeit verfügbar ist, wenn Widerspruch fehlt – und wo die Grenze zwischen Unterstützung und Ersatz menschlicher Beziehungen verläuft.
Meine Arbeit innerhalb des Projekts lag vor allem auf dem konzeptuellen Storytelling sowie der Entwicklung des zugrunde liegenden Codes, der den autonomen Dialog und die Interaktion mit dem Publikum ermöglicht.
In Zusammenarbeit mit Pauline & Lilliane Schuster.
THE SPACE BETWEEN
Projection Mapping im Kunstkraftwerk Leipzig | PACE FESTIVAL POTSDAM
The Space Between ist eine audiovisuelle Installation, die das Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Chaos erforscht. Ausgangspunkt war die Frage, wie viel Zufall, Freiheit und Unvorhersehbarkeit wir uns in einer zunehmend strukturierten Welt noch erlauben. Im Team entwickelten wir das Konzept und die visuelle Gestaltung von The Space Between. Mithilfe von TouchDesigner und After Effects realisierten wir die audiovisuellen Kompositionen und übersetzten den konzeptuellen Rahmen in eine dynamische, projizierte Bildsprache.
Die Projektion wurde im Kunstkraftwerk Leipzig in einer großflächigen Halle umgesetzt und vollständig auf Wände und Boden gemappt, sodass ein immersiver Raum entstand. In einer weiterentwickelten Version wurde die Installation später erneut gemappt und beim PACE Festival in Potsdam gezeigt. Das Projekt verbindet algorithmische Strukturen mit Momenten des Zufalls und lädt dazu ein, Unsicherheit nicht als Bedrohung, sondern als wesentlichen Teil von Lebendigkeit zu begreifen.
In Zusammenarbeit mit Emilia Gentis & Peter Schaub.
How much coincidence, freedom, and unpredictability do we still allow ourselves?
The space between creates a framework to reflect on the fundamental tension
between control and chaos – a dynamic present in both ancient systems like the
I Ching and the algorithmic structures that shape our present. Rather than offering conclusion, the space between opens a field of thought for contemplating the coexistence of structure and chance. It opens up a dialogue about our relationship
to uncertainty: Do we see it as a threat, or as something essential to life itself?
KAPITALISIERUNG
BERLINS
Installation im urbanen Raum
Berlin verändert sich rasant: Luxuriöse Neubauten ersetzen zunehmend bezahlbaren Wohnraum, während soziale Versprechen unerfüllt bleiben. Das Projekt Kapitalisierung Berlins setzt sich mit der fortschreitenden Kommerzialisierung urbaner Räume auseinander und stellt die zentrale Frage: Wem gehört die Stadt – und wer bleibt zurück? Im Team entwickelten wir eine Beamer-Installation, die an Orten der Verdrängung und Gentrifizierung in Berlin – wie der Europacity und dem RAW-Gelände – projiziert wurde. Ziel war es, wirtschaftliche Mechanismen sichtbar zu machen und Passant*innen direkt im öffentlichen Raum mit der Thematik zu konfrontieren.
Ich arbeitete im Team an der visuellen Umsetzung, Animation und Postproduktion.Wir übersetzten Daten, Fakten und Zitate in eine visuell zugängliche und zugleich emotionale Bildsprache. Der Fokus lag auf einem klaren, kontrastreichen Stil, der sachliche Inhalte mit künstlerischer Provokation verbindet und gesellschaftliche Diskussionen anstößt.
In Zusammenarbeit mit Eddie Husemann & Henrike Ansorge.
Berlin verändert sich rasant. Luxuriöse Neubauten ersetzen bezahlbaren Wohnraum, während soziale Versprechen unerfüllt bleiben. Durch Projektionen im urbanen Raum verbinden wir Daten mit Emotionen und schaffen so ein zum Nachdenken anregendes visuelles Erlebnis. Orte wie Europacity und das RAW-Gelände sind beispielhaft für diesen Wandel: von kulturellen Freiräumen zu hochpreisigen Immobilienprojekten.
Unser Ziel ist es, Diskussionen anzuregen und eine kritische Auseinandersetzung mit der Frage zu fördern: Wem gehört die Stadt – und wer bleibt zurück?